Willibald Rapp - Das Leben eines Bergbauern in Imberg
Willibald Rapp (1873-1951) hat seine Erinnerungen nach 1938 aufgeschrieben. Angeregt dazu hatte ihn Dekan Ellner, einst Benefiziat für Imberg,
wo Rapp daheim war. Rapp schickte ihm nach und nach acht Schulhefte mit seinen Aufzeichnungen zu. In Willibald Rapps Erinnerungen steht viel
Interessantes, manches Schöne und manch Bemerkenswertes. Soweit das Vorwort.
Ich habe beide Bücher von ihm gelesen, persönlich kennenlernen war natürlich nicht mehr möglich. Jedoch offenbart sich in seinen Büchern viel
von seiner Persönlichkeit, von seinem Denken, wie er die Welt erfuhr, sah und verstand. Eine Welt, die uns fast nicht mehr zugänglich ist,
soviel hat sich inzwischen verändert. Deswegen sehe ich diese Bücher so, daß sie den Schleier eines Geheimnisses lüften, des Geheimnisses nämlich,
wie die Menschen um diese (noch gar nicht so sehr lange vergangene) Zeit gelebt haben. Der große Reichtum der Bücher ist, daß Willibald Rapp
nicht nur die äusseren Umstände schildert (alleine dies ist schon hochinteressant), sondern auch, wie er sein Leben empfand, wie er dachte.
Wir können die Menschen von Damals nicht mehr fragen, denn sie leben nicht mehr. Um so bedeutender ist diese schriftliche Hinterlassenschaft.
Wie er gelebt und gedacht hat erfahren Sie, wenn Sie die Bücher lesen. Mich haben sie sehr berührt und nachdenklich gemacht.
Absolut empfehlenswert, besser als jeder erfundene Roman. Ich bin dem Ursus-Verlag sehr dankbar, daß er diese Juwelen veröffentlicht hat.
Dort sind die Bücher auch sicher erhältlich.
Setzten wir uns doch mit der Vergangenheit in unserer Heimat auseinander, lernen wir daraus, statt uns in Fantasiewelten zu verlieren.